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Doppel-Vergnügen – gleich zweimal Kunst-Dünger am 31. Juli mit „Spot the drop“ und „Circo Pitanga“

Doppel-Vergnügen – gleich zweimal Kunst-Dünger am 31. Juli mit „Spot the drop“ und „Circo Pitanga“

Nach sehr heißem, aber nichtsdestotrotz erfolgreichem Auftakt, lädt der Kunst-Dünger am kommenden Mittwoch, 31. Juli, zu gleich zwei Veranstaltungen auf den Marktplatz an der Pauluskirche ein: auf dem Programm stehen bravouröse Kunststücke, gespickt mit einer Prise Humor.

Wir werfen Ihnen was vor! Zwei Männer, einer groß, der andere eher klein geraten. Und ihre Ausrüstung: Klappstühle, Koffer, Taschen, Bälle, Keulen … Mehr braucht es nicht, um ein Festival subtiler Komik und artistischer Meisterleistungen zu zünden. Niels Seidel und Malte Steinmetz jonglieren sich um 19.30 Uhr (und noch einmal gegen 21.15 Uhr) durch ihre ganz eigene Welt und geben dabei einen Einblick in ihr Leben, das bestimmt wird durch seltsame Rituale, meisterhafte Jonglage und Tanzmusik – gespickt mit Hommagen an die Großen ihrer Kunst.

Als Duo „Spot the Drop“ sind die beiden international bekannt, Artistik und zirzensische Höchstleistung treffen bei ihnen auf subtilen Humor und teils kafkaeske Alltagssituationen. Zwischen Old School und New School ihres Genres wissen sie zu begeistern – egal mit welchen kleinen und großen Gegenständen.

Niels Seidel entwickelte sich durch exzessives Legospielen schon früh zum Stubenhocker. Als Therapiemaßnahme bekam er zuerst einen Roller geschenkt und wurde wenig später in den örtlichen Turnverein gesteckt. Hätten seine Eltern geahnt, dass dies zu einem Studium der Partnerakrobatik und Jonglage an der Ecole Superieur des Arts du Cirque (ESAC) in Brüssel führt, hätten sie wohl doch lieber das Taschengeld für Lego aufgestockt.

Malte Steinmetz wird als zappeliges Kind mit einem Überangebot an Kunst, Sport und Kultur ruhig gestellt. Versuche, mit Basketball, Kanupolo, Saxofon und Segelfliegen reich und berühmt zu werden, scheitern. Das Abiturzeugnis vermerkt: „Malte hat an der Jonglier-AG mit besonderem Erfolg teilgenommen“. Folgerichtig studierte er am Centre for Contemporary Circus & Physical Performance (Circomedia) im englischen Bristol.

Die beiden Artisten des „Circo Pitanga“ laden das Publikum gegen 20.00 Uhr in die fantastisch-chaotische Welt eines kleinen, unabhängigen Zirkus in den 1920er-Jahren ein: Direktor Louis Cyr ist am Ende seiner Kräfte. Alles hat er versucht, um seinen Betrieb am Leben zu erhalten, doch jetzt fällt ihm einfach nichts mehr ein. Seine Tricks sind schlecht und funktionieren nicht wirklich, sein Anzug hat deutlich bessere Tage gesehen und seine Tiere werden Tag für Tag ungehorsamer und gefährlicher. Selbst auf seine entzückende Assistentin Miss Lilly ist kein Verlass, statt mit ihm zu kooperieren, steckt die energiegeladene junge Dame voller eigener Ideen – aber vielleicht ist das die Lösung?

„Circus“ ist eine altmodische, glamouröse und hochfliegende Show in einer Welt voller Flöhe, Schuppen, Akrobatik und Überraschungen.

2008 lernte Loïse Haenni, Schweizerin mit australischen Wurzeln, den Israeli Oren Schreiber auf der Internationalen Zirkusschule in Rio de Janeiro kennen. Schon bald trainierten sie gemeinsam, entwickelten erste Shows und verfeinerten ihre Technik bei verschiedenen Trainern, u. a. in Brüssel, Barcelona, Turin und Moskau. Ihre multikulturellen Wurzeln und die Vielfalt kultureller wie künstlerischer Einflüsse prägen den einzigartigen Stil des Duos. Ganz ohne Worte, nur durch ihre Körpersprache bezaubern die beiden die Zuschauer mit feinsinnigen, poetischen Momenten und wunderschönen Bildern.

Seinen Namen fand das Duo bei einem Aufenthalt in Brasilien: Pate stand die exotische Frucht “Pitanga” (Surinamkirsche), die guten Geschmack und viele Vitamine in sich vereint.

Die der Meldung beigefügten Fotos sind kostenfrei zum Abdruck freigegeben.

Dank der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Hamm und ihrer Stiftung für Kunst- und Kulturpflege ist der Eintritt auch an diesem Abend wieder frei!

Fotos: Stefan Nölle und Piotr Chlipalski