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Westafrikanische Klänge beim Kunst-Dünger: Issa Sow & Gorée

Westafrikanische Klänge beim Kunst-Dünger: Issa Sow & Gorée

Vollbesetzte Stuhlreihen und Standing Ovations: „Tridiculous“, die musikalischen Akrobaten aus Berlin, und angenehmes Sommerwetter sorgten am Mittwoch für einen gelungenen Start des diesjährigen Kunst-Düngers im Musikpavillon. Am Mittwoch, 4. August, gibt es mit Issa Sow & Gorée um 19:30 Uhr Musik zum Tanzen, aber auch zum Nachdenken.

 

Issa Sow bereiste den Senegal, Mali und Burkina Faso, studierte multiethnische Tänze und Musikstile ebenso intensiv wie Funk und Breakdance und schaffte sich so viele Inspirationen für seinen musikalischen Werdegang. Die ersten 27 Jahre seines Lebens verbrachte er in Dakar (Senegal). Als Jugendlicher wurde er Mitglied des renommierten Nationalensembles Ballet du Senegal, mit dem er als Tänzer, Akrobat, Choreograph und Sänger durch die ganze Welt tourte. Anfang der 1990er-Jahre zog er nach Europa, gründete eigene Tanzschulen und seine Band Gorée. Drei CDs zeugen von seiner ständigen musikalischen Weiterentwicklung.

 

In seiner Musik kreuzen sich populäre westafrikanische Mbalax-Klänge, Reggae und Afrobeat mit europäischen Einflüssen, Salsa und melancholischen Balladen. Issa Sow singt von wahrer Freundschaft, vom Leben in Afrika oder von der Kluft zwischen Armut und Reichtum. Seine Texte verfasst er in Französisch und Wolof, eine der meistverbreiteten Sprachen des Senegal. Starke Musiker mit westafrikanischen und deutschen Wurzeln stehen ihm zur Seite und flankieren seine Stimme mit traditioneller westafrikanischer Perkussion, Gitarren, Kora, Schlagzeug und Keyboards. Der Sänger, Komponist, Tänzer und Trommler Issa Sow schafft es immer wieder, das Publikum durch seine charismatische Ausstrahlung und einzigartige Stimmfarbe zu begeistern. Die Lieder laden zum Tanzen ein, versprühen Lebensfreude, sorgen aber auch für nachdenkliche Momente.

 

Mit dem Bandnamen Gorée nimmt Sow Bezug auf eine kleine Insel gleichen Namens vor der Küste Senegals. Bekannt wurde sie als Sklaveninsel, die im jahrhundertelangen brutalen Menschenhandel ein Ausgangspunkt für die Verschiffung von Afrikanern nach Amerika war. Fern der Heimat haben sie heutige Musikformen geprägt: Reggae und Rap, Soul, Jazz und Blues.

 

Dank der freundlichen Unterstützung der Sparkasse Hamm und ihrer Stiftung für Kunst- und Kulturpflege ist der Eintritt auch in diesem Jahr wieder frei!

 

Wer vor der Bühne Platz nehmen will, benötigt allerdings ein Zugangsticket, das kostenfrei im Onlineshop des Kulturbüros unter kultur.hamm.de sowie in den bekannten Vorverkaufsstellen (Kulturbüro, Insel, Ticketcorner) erhältlich ist. Bitte vermerken Sie bereits im Vorfeld Name, Anschrift und Telefonnummer auf den Tickets, da alle Besucher erfasst werden müssen. Noch vorhandene Restkarten werden eine Stunde vor Konzertbeginn ausgegeben. Es gibt feste Sitzplätze, die vom Ordnungspersonal zugewiesen und nicht verändert werden können, es sitzen maximal zwei Personen nebeneinander.

Foto: Florette Hill